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Unser Tapeten ABC

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen umfassende Informationen zum Thema Tapeten geben

Wenn Sie noch weitere Fragen zum Thema Tapeten und deren Anwendung haben, sprechen Sie uns gerne jederzeit an. Über die Alphabetische Navigation gelangen Sie per Mausklick zu den Themen mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben. Viel Spaß beim Informieren in unserem Tapeten ABC !

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A

  • Altanstrich:

Dies ist der vorherige Anstrich der Wand. Zu aller erst muss Ihr Altanstrich, welcher einen kreidenden Charakter aufweist, mit Verwendung von Wasser sowie Tapetenlöser eingeweicht und anschließend entfernt werden. Nachdem die Farbe getrocknet ist bitte die Wand mit Tapetengrund bestreichen. Falls Sie Dispersions-, Öl-und Lackfarben verwenden sollte zu Anfang sichergestellt werden, dass die jeweilige Farbe fest an der Wand angebracht ist. Hierzu ist die Verwendung eines Klebebands zu empfehlen. Einfach einmal auf den Untergrund kleben und anschließend abziehen. Falls sich folglich Rückstände auf dem Klebeband befinden sollten ist die Entfernung des jeweiligen Altanstrichs notwendig. Hierzu ist die Verwendung eines jeweiligen Anlaugers zu empfehlen. Später mit Wasser ausspülen. Nachträglich können Sie mithilfe eines Haftgrunds oder pigmentierten Tapetengrunds die Grundierung vornehmen. Falls sich Ihre Tapete nicht anhaften lässt, ist ein Malervlies zu empfehlen. Hohlräume wie u.a. Löcher und andere Unregelmäßigkeiten sind mithilfe von Gipsspachtel zu beheben. Zudem sollten nicht mehr einwandfreie Fundamente, welche z.B. beginnen sich abzulösen, entfernt werden. Massive Altputzarten können durch das Abschleifen entfernt werden, als auch mit Anwendung von Tapeziertiefgrund bearbeitet werden, um eine glatte Untergrundfläche zu erzeugen, sodass Ihre neue Tapete problemlos angebracht werden kann. Bitte beachten Sie unbedingt, dass vor dem Tapeziervorgang Unregelmäßigkeiten wie Löcher o.ä. mit Gipsspachtel zu verdichten sind.

 


 

  • Anwendungsbeispiele:

Wir haben eine Menge toller Anwendungsbeispiele in unserem Shop für Sie vorbereitet. Schauen Sie sich diese gerne mal an und lassen Sie sich für die Gestaltung Ihrer Räume inspirieren.

 


 

 

B

  • Borte:

Dies ist ein schmales Tapeten-Band das zur Verzierung auf die Wand oder die schlichte Tapete geklebt wird. Es gibt zwei Arten eine Borte anzubringen. Die eine Möglichkeit ist, erst einmal die Tapete zu befestigen und folgend die Bordüre mithilfe von speziellem Bordürenklebstoff an die richtige Stelle der Tapete zu platzieren. Die zweite mögliche Variante ist es, erst einmal die Borte anzubringen und anschließend die Tapete von oben und von unten zu platzieren. Für saubere Abschlüsse sollten Sie die Dreieckschneidekante verwenden.

 


 

  • Betonflächen:

Gehen Sie bitte bei Betonflächen ähnlich vor wie bei dem oben genannten Neuputz-Kalkzementputz und Gipsputz. Der einzige Aspekt, den Sie zusätzlich beachten sollten ist, dass bei niedriger Saugfähigkeit des Materials Saniervlies oder Makulaturpapier zu verwenden ist.

 


 

 

C

  • CE-Zeichen:

Auf Grundlage der EU-Richtlinien, wird mit Verwendung dieses Symbols, die Sicherheitsüberprüfung der Ware bestätigt. Ab dem 1. Januar 2011 ist dieses Zeichen auf jeder zum Verkauf stehenden Tapete den EU-Richtlinien nach Vorschrift(EN 15102).

 


 

 

D

  • Decke:

Mindestens zwei Personen sollten eine Tapete tapezieren. Zu Anfang die Tapetenrolle ausloten und kennzeichnen. Sie können hierfür z.B. einen Schnurschlag verwenden. Anschließend die jeweilige Tapete vom Fenster in Richtung der gegenüberliegenden Wand befestigen. Während eine Person den Tapetenschnitt anbringt, sollte die andere mit Verwendung eines sauberen Besens die gefaltete Tapete hochdrücken.

 


 

  • Dispersionsfarbe:

Dispersionsfarbe ist eine meist weiße oder gemischte Wand- und Deckenfarbe für den Innenbereich. Bei dem Beschichtungsvorgang mit Dispersionsfarben sollten Sie folgendes beachten: Überschüssiger Kleister ist beim Tapezieren zu vermeiden. Ansonsten sollte dieser schnellst möglichst entfernt werden. Andererseits besteht das Risiko, dass der neuaufgetragene Kleister nicht an der Wand haftet und es zu Ablöseerscheinungen kommt.

 


 

  • Dreieck-Schneidekante:

Es handelt sich hierbei um eine Art dreikantigem Lineal, meist bestehend aus Metall. Mithilfe dieses Werkzeugs lassen sich überflüssige Tapetenbestände im Fuß- Deckenleistenbereich mithilfe eines Cutter Messers mit einem geraden Schnitt entfernen.

 


 

 

E

  • Ecke:

Wenn Sie beim Tapezieren auf eine Ecke stoßen empfehlen wir folgende Vorgehensweise: Die Tapetenenden von der jeweiligen Seite bitte der Reihe nach um die Ecke herum befestigen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass sich über der Ecke, an der Sie die Tapezierung vornehmen möchten, ein Abstand von ca. 0,5 cm vorfinden lässt. Haben Sie die Reihe richtig platziert kann der überstehende Rest um die Ecke herum geklebt werden. Im Verlauf wird der Restbestand der Tapetenreihe erfasst und anschließend auf der nächsten Stelle platziert. Es wird empfohlen an der Ecke Dispersionskleber zu verwenden, um die Überstände stärker zu verankern.

 


 

  • Eckenroller:

Der Tapeten-Eckroller ist ähnlich aufgebaut wie die Nahtrolle. Allerdings besitzt dieser nur eine Befestigung vom Griff zur Rolle. Dank seiner kegelförmigen Rolle ist er auf die Anwendung in Ecken spezialisiert.

 


 

 

F

  • Fensternischen:

Wenn sich Hohlräume, auch bekannt als Nischen, innerhalb Ihres Fensterbereichs befinden sollten, empfehlen wir Ihnen, die lineare Tapetenbahn so an einer Fensterseite zu beginnen, dass die Zugabe, welche dann die Ecke umhüllt, und bis zum Fensterrahmen reicht. Dazu die Tapete an die Höhe von der Fensteroberkante als auch Fensterbank einschneiden. Hiernach die geraden Flächen ober- sowie unterhalb des Fensters weitertapezieren, ehe man bei der anderen Fensterkante fortsetzt.

 


 

  • Fleckenaufkommen:

Graue Flecken: Ihre Wand enthält ein hohes Maß an Alkalibeständen.

Braune Flecken: Ihre Wand weist Bestandteile von rostenden Metallen (Nägel, Streckmetall, Eisenoxid im Putzsand) auf.

Gelbe Flecken: Wasserlösliche Rückstände können durch einen auf wasserbasierenden Kleister gelöst und so an die Oberfläche geschwemmt werden. Diese Rückstände sind dann als gelbe Flecken an der Wand zu sehen. Sie können Isolierfarbe verwenden, um zu verhindern, dass diese Art von Flecken durch die Tapete durchschimmern.

Rote/violette Flecke: Dieser Umstand kann auf Schimmel und/oder feuchte Wände hinweisen.

 


 

  • FSC-Zeichen (Forest Stewardship Council):

Dieses Symbol finden Sie auf allen Vliestapeten und Papiertapeten, deren Holzbestände auf umweltschonende, sowie sozial angemessene Forstwirtschaft hergestellt werden.

 


 

 

G

  • Gipskarton:

Bei Vliestapeten sollte man einen pigmentierten Tapetengrund nutzen, da sich sonst die Spachtelnähte im getrockneten Zustand sichtbar durchdrücken könnten. Alle anderen Tapeten sind mit Tapetentiefgrund, welcher sich mit Wasser verdünnen lässt, zu grundieren.

 


 

  • Gipsputz:

Auch hier sollten Sie vorab eine Testung der Untergrundsaugfähigkeit mit Wasser durchführen und die Sinterschicht abschleifen, wenn vorhanden. Als Grundierung kann einfacher Vorkleister verwendet werden.

 


 

  • Grundierung:

Mit einer Grundierung meint man den Farbvoranstrich zur Farbsicherung und/oder Glättung der Wand. Folglich wird die Wand bei Unebenheiten durch die Grundierung geglättet, sodass die Tapete mit starker Farbkraft und faltenfrei angewendet werden kann.

 


 

 

H

  • Heizkörper:

Vor Tapezierbeginn sollten Sie Ihre Heizkörper, wie z.B. Ihre Heizung ausstellen und abkühlen lassen. Es genügt mit einer Länge von 10 bis 20 cm hinter den jeweiligen Heizkörper, zu tapezieren. Hier wird auch hier wird das Nischenprinzip angewandt.

 


 

  • Hilfsmittel zum Tapezieren:

Folgende Hilfsmittel können sich innerhalb unseres Shops erwerben, um ein bestmögliches Tapezierresultat zu erzielen: - Bleistift* - Dreieck-Schneidekante - Eimer, Rührholz - Kleisterbürste - Kleistermaschine - Moosgummirolle* - Nahtroller - Schere* - Tapezierbürste - Tapeziertisch - Wasserwaage - Zollstock* Mit „*“ gekennzeichnete Werkzeuge sind Grundwerkzeuge, welche auf jeden Fall verwendet werden müssen.

 


 

  • Holzuntergründe:

Um das sichtbare Austreten von Inhaltsstoffen des Holzes zu vermeiden ist ein isolierender Anstrich vor der Weiterverarbeitung zu empfehlen.

 


 

 

K

  • Kleisterbürste:

Die Kleisterbürste meint eine Bürste mit einer Breite von 15 bis 20 cm. Die synthetischen sowie lösemittelbeständigen Borstenhaare haben eine Länge von ungefähr 7 cm. Alternativ dazu können auch Chinaborsten verwendet werden. Diese bestehen aus chinesischen Schweineborsten und werden meist von Kennern in Reinform verwendet.

 


 

  • Kleistermaschine:

Dieses Gerät eignet sich hervorragend zum gleichmäßigen und schnellen verteilen des Kleisters auf der entsprechenden Tapete. Verschiedenste Bestandteile wie eine Führungs- und Kleisterrolle, eine Behältnis für den Kleister und eine Schneide, für das passgenaue schneiden der Tapetenbahn gehören zur Ausstattung.

 


 

 

L

  • Lichtschalter:

Bei den Lichtschaltern geht man ähnlich vor wie mit Steckdosen. Der Unterschied ist, dass man bei den Lichtschaltern erst einmal kreuzweise in die Tapete, die sich auf dem Lichtschalter befindet, einschneidet. Nun entlang des Metallrahmens die Steckdose freilegen und die Abdeckung wieder aufsetzen.

 


 

  • Lösen von Tapeten:

1. Nach dem Einweichen der alten Tapete lässt sich diese meist einfacher von der Wand lösen.

2. Dies kann man durch eine Stachelrolle, die die Tapete vor und nach dem Benässen durchlöchert, verbessern. Oder man bestreicht alle mit einem chemischen Tapetenablöser. Außerdem kann man ein Tapetenablösegerät benutzen, die mit Hilfe von Dampf, die Tapete von der Wand löst.

3. Vliestapeten sind auch Jahre nach dem Anbringen, dank eines speziellen Vlieskleisters, trocken von der Wand zu lösen.

4. Bitte die Verwendung von Spülmittel vermeiden, da es sich bei hierbei um eine fettlösende Substanz handelt. Diese Eigenschaft kann dazu führen, dass in der Wand befindende Fette vom Untergrund lösen. Somit ist das erneute Haften der neuen Tapete nicht garantiert.

Bevor Sie mit dem Tapezieren Ihrer neuen Tapete beginnen, sollten Sie Ihre alte Tapete entfernen. Wenn es sich bei der alten Tapete um eine Tapete handelt, welche man trocken abziehen kann, benötigen Sie keine weiteren Hilfsmittel und die Entfernung ist schnell vollzogen. Falls dem nicht so ist, und Ihre alte Tapete somit anderweitig entfernt werden muss, empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Wasser und Tapetenablöser. Streichen Sie diesen auf die alte Tapete ein und lassen in einwirken. Auch besteht die Möglichkeit beim Tapetenfachhandel einen Heißdampf-Ablöser anzumieten.

Bitte beachten: Verwenden Sie in keinem Fall Spülmittel zur Entfernung Ihrer alten Tapete. Spülmittel weist einen fettlösenden Charakter auf, welcher dazu führen kann, dass eingezogene Küchenfette oder andere Rückstände an die Oberfläche gelangen, während Sie Ihre neue Tapete anbringen. Dies kann zu Farbveränderungen oder anderweitigen Beschädigungen führen. Falls sich Hohlräume auf der Wand, welche Sie Tapezieren möchten befinden, ist es notwendig diese durch einen Isolieranstrich auszugleichen.

Falls Ihrerseits weitere Fragen zu dieser Thematik aufkommen sollten sind wir jederzeit für Sie erreichbar. Unsere Experten helfen Ihnen gerne weiter. Sie erreichen uns telefonisch unter 05468-9384748 Oder per Mail an info@profistuck.de

 


 

 

M

  • Makulaturtapete:

Eine Makulaturtapete wird als Grundierung vor dem eigentlichen Tapezieren angebracht. So werden Unebenheiten ausgeglichen oder problematische Untergründe vorbereitet. Außerdem werden auch unschöne Stellen kaschiert und es wird für einen gleich saugenden sowie hellen Untergrund gesorgt. Die Makulaturtapete wird mit dem gleichen Kleber wie die von Ihnen ausgewählte Tapete angebracht. Nach dem die Makulaturtapete einige Zeit eingeweicht ist, wird sie auf Stoß tapeziert.

 


 

  • Moosgummirolle:

Die Moosgummirolle meint eine Tapezierrolle zum Festsetzen von Folien oder Tapeten, bestehend aus PUR-Schaum, Moosgummi oder Gummi. Je nach Variante hat die Tapetenrolle einen Durchmesser von ca. 15 cm und einen Griff bestehend aus ergonomisch geformten Holz oder Plastik.

 


 

 

N

  • Neuputz:

Im Idealfall sollte es sich bei dem zu bearbeitenden Fundament um ein helles sowie trockenes handeln. Diese Eigenschaften des jeweiligen Untergrunds sind in einem Zeitraum von ca. sechs bis neun Wochen der Fall. Falls Sie sich in Bezug auf den Zustand Ihres Untergrunds unsicher sind, ist es zu empfehlen die jeweilige Fläche mit einer Abdeckfolie in den Maßen 50 x 50 mit Tesafilm für einen Zeitraum von einem Tag (24h) abzudecken. Folglich wird bei möglicher unerwünschter Feuchtigkeit des Untergrunds Kondenswasser unterhalb der angebrachten Folie festgestellt. Falls dieser Fall bei Ihnen eintreten sollten bitten wir Sie vor Tapezierbeginn den Raum verstärkt zu belüften und zu heizen. Weiterhin ist ein Vorarbeiten Ihres jeweiligen Fundaments mit qualitativ hochwertigem Kleister bevor Sie mit dem Tapeziervorgang starten ebenfalls sehr empfehlenswert, da Neuputz einen verstärkt-saugenden Charakter aufweist. Zudem sollten Sie eine Grundierung Ihrer ebenen Betonflächen wie z.B. Wände durchführen und anschließend Tapezierttiefgrund verwenden, ehe Sie mit dem Tapezieren beginnen. Wenn Sie diese Art von Untergrund vorliegen haben empfiehlt es sich die Saugfähigkeit mit Verwendung von Wasser überprüfen. Falls notwendig sollten Sie die vorhandenen Sinterschichten durch anrauen, als auch abschleifen ablösen. Diese können sich durch den zu viel Bindemittelanreicherungen gebildet haben. Hier ist ein pigmentierter Tapetengrund zu verwenden.

 


 

  • Nahtrolle:

Eine spezielle Ausführung dieser ist die Nahtrolle. Mithilfe dieser Nahtrolle wird die jeweilige Tapete verstärkt an die Wand befestigt. Dies hat positive Auswirkungen auf die Haftung. Die Nahtrolle besteht, mit einer Breite von 4-5 cm, aus einer parallel geriffelten zylinderförmigen Rolle.

 


 

  • Nahtprobleme:

Wenn Ihre Wand nicht Saugstärke genug ist können sich die Nähte lösen. Aber auch der falsche Kleister kann Grund dafür sein. Und nicht zu vergessen, ist starker Durchzug oder warme Heizungsluft, ebenso schädlich für glatte Tapetennähte.

 


 

 

P

  • Papiertapete:

Papiertapeten bestehen aus zwei Schichten Papier. Die untere Schicht, wo der Kleister aufgetragen wird, ist meist ein Recyceltes Papier. Daher sind Papiertapeten sehr Umweltfreundlich. Das anbringen von Papiertapeten ist relativ leicht. Worauf Sie aber besonders achten müssen ist die Weichzeit und dass Sie den Kleister gleichmäßig und nicht zu dick auftragen. Immer von der Bahnmitte aus zu den Kanten hinarbeiten. Die entsprechende Weichzeit entnehmen Sie der Tapete beigelegten Einleger. Diese darf auf keinen Fall unterschritten werden, da Sie sonst Probleme beim Anbringen bekommen. Die Weichzeit der Papiertapete differiert je nach Stärke und Qualität. In der Regel beträgt die Weichzeit aber 8-10 Minuten. Wenn Sie eine Tapete mit Musteransatz vorliegen haben, müssen Sie bei allen Bahnen auf eine gleiche Weichzeit achten. Es kann passieren, wenn die Weichzeiten stark abweichen, dass das Muster am Anfang der Bahn passt, aber hin zum Ende nicht mehr. Außerdem ist es zu empfehlen das die Fenster geschlossen sind und die Heizung im besten Fall ausgeschaltet ist. Wenn Sie diese Punkte beachten, steht Ihnen nichts mehr im Wege Ihre Papiertapeten anzubringen.

 


 

 

R

  • RAL-Gütezeichen:

Qualitativ hochwertige und geprüfte Produkte werden mit diesem Gütesiegel gekennzeichnet. Kunden können sicher sein, dass auf schädliche, schwermetallhaltige Pigmente in der Druckerfarbe oder auf duftende Lösungsmittel verzichtet wurde.

 


 

  • Relieftapete:

Dies ist eine Strukturtapete, bei der sich die heraustretenden Muster vom Hintergrund abheben. Sie ist leicht in der Handhabung und gerade deswegen gut für stark genutzt Wände geeignet.

 


 

 

S

  • Schattierungen:

Sonneneinstrahlung kann zu unerwünschten Schattierungen führen. Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, vom Fenster Richtung gegenüberliegende Wand zu tapezieren. Es könnte auch der Fall sein, dass Sie die Tapetenreihe versehentlich um 90° gedreht haben.

 


 

  • Sinterschichten:

Bei Sinterschichten handelt es sich um, sich an der Oberfläche befindende Bindemitteleinreichungen, die beim Verdichtungsprozess und Glättevorgang von Kalkzementputz oder ebenfalls oberhalb von Gipsputz entstehen können. Durch den mechanischen Abschleifvorgang der jeweiligen Wand kann diese erneut tapeziert werden.

 


 

  • Spachtelmasse:

Wenn Sie die komplette Fläche Ihrer Wände und anderer Flächen gespachtelt haben, ist es höchst empfehlenswert hiernach erst einmal zu schleifen und anschließend mit Kleister vorzuarbeiten. Auf diese Weise kann eine einheitliche Saugfähigkeit Ihres jeweiligen Fundaments gewährleistet werden. Dies ist nämlich die optimale Grundvoraussetzung für ein mehr als zufriedenstellendes Endergebnis für Ihre neue Tapete. Hinzufügend ist nicht nur das, ein großer Vorteil dieser Vorgehensweise. Sie erhöht zusätzlich die Festigkeit des Kleisters, weil dieses Vorgehen zu einer geringen Ablösung der Kleisterschicht dem nachträglichen Tapeziervorgang hervorruft.

 


 

  • Steckdosen:

Bitte zu Anfang Ihren Strom abstellen und anschließend mit Verwendung eines isolierten Schraubenziehers prüfen, ob der Strom tatsächlich abgestellt wurde. Auch sollten Sie die Blenden von Ihren Lichtschaltern sowie Steckdosen entfernen. Nun können Sie drüber tapezieren. Bei den Steckdosen ist zu beachten, dass der Erdungskontakt durch die Tapete durchgedrückt werden kann.

 


 

  • Styroporuntertapete:

Dieser Untergrund ist meist gering aufnahmefähig. Hier ist ein verdünnter Styroporkleber zur besseren Haftung des eigentlichen Tapetenkleisters aufzutragen. Je nach Situation ist das Verkleben eines Saniervlieses oder einer Rollenmakulatur vorgesehen.

 


 

 

T

  • Tapezierbürste:

Verwendung entspricht der der Rolle, ist jedoch nicht so sanft, sodass diese eher bei groben Tapeten (z.B. Raufasertapeten) angewendet werden sollte.

 


 

  • Tapeziertisch:

Der Tapeziertisch meint einen zusammenfaltbaren Tisch mit einer langen Oberfläche, durch den das Auftragen von Kleister sowie das Schneiden einer Tapete erleichtert wird.

 


 

  • Tapetenbahnen:

Mit Verwendung eines Lots oder einer Wasserwaage können Sie die erste Tapetenreihe beim Tapezieren senkrecht befestigen. Auf diese Weise haben Sie ein ideales Muster, welches Sie als Vorlage nutzen können. Beginnen Sie mit dem Tapeziervorgang am Fenster. Am besten setzen Sie die Tapete mit einigen Zentimetern Zwischenraum zwischen Wand und Decke an. Folglich werden mögliche aufkommende Ungleichmäßigkeiten der Wandhöhe betreffend beseitigt. Die zuvor vorbereitete Tapetenbahn am besten über Ihren angewinkelten Arm legen Die Bahnen bitte mit Verwendung einer weichen Tapezierbürste oder Moosgummirolle von der Mitte aus Richtung Tapetennaht blasenfrei anstreichen. Bei Bedarf ist es empfehlenswert den Nahtbereich vorher einzukleistern.

 


 

  • Türen:

Wenn Sie im Bereich Ihrer Türen tapezieren, ist es empfehlenswert an einer Seite anzusetzen und sich zur gegenüberliegenden Seite zu arbeiten. Bitte niemals beidseitig in Richtung Mitte tapezieren. Falls mit dem jeweiligen Muster möglich, ist es anzuraten den Tapetenzuschnitt auf der Höhe der horizontalen oberen Kante des Türrahmens aufzuspalten. Darauffolgend sollten Sie die Tapete an der Türzarge entlang befestigen und aufkommende Überlängen, welche unter. Und/oder oberhalb des Türrahmens aufkommen, entfernen. Bei Bedarf Teile des jeweiligen Tapetenmusters einarbeiten und im Bereich Ihres Türrahmens anpassen. Zudem sollten Sie mit einer Dreiecksschneidekante die überschüssigen Tapetenbestände entfernen.

 


 

  • Tiefgrund LF und Tapeziertiefengrund:

Der Tiefengrund ist eine (lösungsmittelfreie) Grundierung auf Wasserbasis zur Festigung löchriger, aufsaugender, sandiger oder kreidender Untergründe. Das „LF“ steht in diesem Fall für Lösungsmittelfrei.

 


 

 

U

  • Uni-Tapete:

Einfarbige Tapete, die allerdings Prägestruktur oder plastischen Materialauftrag besitzen kann.

 


 

 

V

  • Verwendung von Kleister:

Verwendung des jeweiligen Kleisters sollten Sie diesen zu aller erst einmal in Kaltwasser hineinversetzen und ihn für einen längeren Zeitraum ruhen lassen, damit dieser sich entfalten kann. Wenn Sie einen Kleister für Vlies-und Strukturtapeten verwenden, dann ist es ratsam diesen gleichmäßig aufzutragen und die Tapete anschließend in den Kleister einzuführen. Wenn es sich bei Ihrer Tapete um einen anderen Tapetentyp handelt, bitte die Tapete ausgehend von der Mitte gleichmäßig mit Kleister bearbeiten. Die Tapetenrolle sollte von der oberen Seite aus zu zwei Drittel und von der gegenüberliegenden Seite zu einem Drittel zusammengefügt werden. Anschließend bitte die jeweiligen Tapeten einrollen und je nach Anwendungshinweis zwischen 5 und 10 Minuten aufweichen lassen. Dieses Aufweichen ist in Bezug auf das Endergebnis sehr relevant. Auf diese Weise wirken Sie der Entstehung von Blasen und anderen unerwünschten Vorgängen entgegen. Bitte auch drauf achten das die Tapetenrollen für denselben Zeitraum durch den Kleber aufgeweicht werden.

 


 

  • Vliestapeten:

Das Trägermaterial von Vliestapeten besteht aus Zellstoff- und Polyesterfasern und diese werden mithilfe eines polymeren Bindemittels verdichtet. Dadurch wird der Tapete eine sehr hohe Dimensionsstabilität verliehen. Sprich das Vliestapeten wechselnden Umgebungsbedingungen standhalten. So können Vliestapeten ideal im Flurbereich genutzt werden. Außerdem erweist sich durch die hohe Dimensionsstabilität ein weiterer Vorteil. Das schnelle anbringen. Denn Vliestapeten müssen nicht wie Papiertapeten vorgekleistert werden und haben auch so keine Weichzeit. Vliestapeten werden mit der sogenannten Wandklebetechnik angebracht. Das heißt das die Wand zuerst bekleistert wird und die Vliestapete anschließend auf den feuchten Kleister eingelegt. Ein weiterer Vorteil von Vliestapeten, ist das meist leichte und trockene entfernen der Vliestapete. So haben Sie keinen Ärger mit dem lästigen entfernen Ihrer alten Vliestapete. So schön und gut die Vorteile einer Vliestapete sind hat diese leider auch Nachteile. Vliestapeten sind in der Regel teurer als herkömmliche Papiertapeten. Außerdem bedarf es bei Vliestapeten einer Vorbereitung des Untergrundes bevor die Vliestapete angebracht wird. Sprich der Untergrund wird meistens in einer weißen Farbe überstrichen. So können keine flecken des Untergrundes durchscheinen.

 


 

 

W

  • Wandbekleidung:

Falls Sie ein oder mehrere Räumlichkeiten mit dem identischen Farbton wünschen, ist es zu empfehlen, die erhaltenen Tapetenrollen auf gegenseitige Übereinstimmung zu prüfen. Zudem sollten Sie Ihre Räumlichkeiten vor dem Tapezieren genau ausmessen um die jeweilige Tapete Ihren Untergrundmaßen entsprechend zuzuschneiden. Wenn Ihre Tapete einen Rapport aufweist und somit ein fortlaufendes Muster besitzt, welches aufgrund Ihrer Untergrundmaße nicht ohne Weiteres mit der nächsten Tapetenrolle fortgeführt werden kann, müssen Sie die benötigte Tapetenrolle so zuschneiden, dass das jeweilige Muster mit dem der bereits tapezierten Tapetenrolle übereinstimmt. Falls Sie Tapetenrollen mit Versatzmuster besitzen sollten Sie unbedingt beachten, dass bei dieser Musterart jede zweite Reihe vom Muster übereinstimmend ist. Bitte die Tapetenrollen in nur eine Richtung tapezieren.

 


 

  • Waschbeständigkeit:

(Alle Vlies-)Tapeten lassen sich ohne Farbverlust mit einem feuchten Lappen reinigen, falls es zu Verunreinigungen kommen sollte.

 


 

  • Weichzeit:

Dies ist der Zeitraum den der Tapetenkleister vor dem Tapeziervorgang auf der Tapete gestrichen sein muss, um diese einzuweichen, damit sich nach oder während des Anbringens keine Risse oder Falten bilden.

 


 

  • Wirkung:

Niedrige Raume höher erscheinen lassen: 1. Tapeten mit vertikalen Streifen benutzen 2. Decke sollte hell gestrichten oder tapeziert werden 3. Einfarbige Tapete verwenden.

Hoher Raum niedriger erscheinen lassen: 1. Tapetenfluss durch eine Borte unterbrechen 2. Tapete an der Decke mit einer Borte beenden 3. Decke sollte dunkel tapeziert oder gestrichen sein.

Kleiner Raum weiter wirken lassen: 1. Freundliche und helle Farbtöne benutzen 2. Einfarbig oder mit kleinem Muster, die Wände versehen 3. Oder eine Wand mit großem Muster oder dunkler Farbe versehen. (Wichtig: keine Unterbrechungen durch Fenster oder Türen)

 


 

 

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Z

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